Tarzisius-Statue

Der heilige Tarzisius spielte beim Minifest 2008 eine besondere Rolle. Ihm zu Ehren wurde in der Glockenstadt Aarau ein Bronze-Figur gegossen, um seine kleine Tat der Krankenkommunion gross ins Zentrum zu rücken. Wie Tarzisius damals erfüllen die Ministrantinnen und Ministranten heute verschiedene Aufgaben und Dienste, die oft kaum beachtet werden. Doch eigentlich sind es grosse und wertvolle Aufgaben, die helfen, Gott zu begegnen und den Menschen Gutes zu tun. Daran möchte die grosse Bronze-Figur erinnern, die nach dem Minifest auf dem Weg durch Europa war und nun seit der Romwallfahrt 2010 der Minis bei den Callixtus-Katakomben in Rom steht. Dort wird das Grab des heiligen Tarzisius vermutet.


Treffen vom OK-Minifest 08 mit Künstler Bernhard Lang

Um die ersten grösseren Entwürfe der Tarzisius-Statue zu sehen, fuhr eine Delegation des
OK-Minifest 08 am 14. Dezember 2007 nach Basel und besuchte das Atelier des Künstlers Bernhard Lang.

 


Vorstellung der Tarzisius-Statue

Anlässlich eines Treffens am 4. Februar 2008 wurde der Prototyp der Tarzisius-Statue aus Styropor und Ton zum ersten Mal in Originalgrösse präsentiert.


Guss der Tarzisius-Statue

Am 21. Februar 2008 war sogar Radio DRS 1 ist mit der Sendung "Treffpunkt" in der Kunst- und Glockengiesserei Rüetsch in Aarau anwesend, als der erste Teil der Tarzisius-Statue gegossen wurde.

 


Tarzisius am Minifest 08 in Aarau

Am Minifest 08 in Aarau hatte die Tarzisius-Statue ihren ersten grossen Auftritt.

Tarzisius in Einsiedeln

Nach dem Minifest 08 in Aarau fuhr die Tarzisius-Statue weiter nach Einsiedeln um dort über ein halbes Jahr zu verweilen. 


Tarzisius in Schmerikon

Viel zu schnell gingen die Tarzisiustage in Schmerikon vorbei. Bei schönstem Wetter kam Tarzisius via Wespe-Transport am Freitag nach Auffahrt in Schmerikon an. Viele Schaulustige verfolgten die spannende Ankunft und das Aufstellen der Tarzisiusstatue auf dem Bahnhofsplatz. In einer kleinen Feier hiess Pastoralassistent Urs Bernhardsgrütter die Statue willkommen. Anschliessend übergab Pater Kolumban aus Einsiedeln die Skluptur offiziell an die Schmerkner. Im Namen der Seelsorgeeinheit dankte Pfarrer Michael Pfiffner allen, die diesen Event überhaupt erst möglich machten. Die Ministranten aus der Seelsorgeinheit betreuten zwei Tage lang den Tarzisius-Infostand und die Festwirtschaft. Mit einer eindrücklichen Abschlussfeier am Sonntagabend nahm die Tarzisiusgemeinde in Schmerikon Abschied vom imposanten Besucher. Bernhard Lang, der Künstler der Statue, motivierte die anwesenden im Geist von Tarzisius zu bleiben und sich für die Öffentlichkeit und den Glauben einzusetzen. Vielfach war während diesen Tagen zu hören: "Tarzisius machte den Schmerkner Bahnhofsplatz zu einem sehenswerten Ort der Begegnung."


Tarzisius in St. Gallen

In einer Feier begrüsste Bischof Markus Büchel am Montag, 25. Mai die vier Tonnen schwere Tarzisius-Bronzestatue. Diese gastiert nach ihrem Aufenthalt in Einsiedeln für vier Monate in St. Gallen beim Eingang zur Stiftsbibliothek, ehe sie dann nach Luxemburg und zuletzt nach Rom reisen wird. Bis die Statue des Patrons der Ministranten an ihrem geplanten Platz beim Eingang zum Fladen-Schulhaus und der Stiftsbibliothek aufgestellt werden konnte, waren viel Geduld und gute Nerven notwendig: Mit Hilfe eines Krans musste die vier Tonnen schwere und fünf Meter hohe Statue auf einen kleinen Lastwagen gehoben werden. Nur so konnte sie den schmalen Eingang in den Schulhof der Fladen passieren. Fast drei Stunden waren die Chauffeure des Transportunternehmens konzentriert an der Arbeit, bis Tarzisius endlich beim Eingang zum Fladen-Schulhaus und der Stiftsbibliothek aufgestellt werden konnte. Am Nachmittag feierten der Bischof von St. Gallen und die Ostschweizer Fraktion der DAMP, welche den St. Galler Aufenthalt der Statue initiiert hatte, die Ankunft der Statue. Mit dabei rund fünfzig Gäste und der Basler Künstler Bernhard Lang, welcher die Statue geschaffen hatte. „Viele sind neidisch, dass die Statue nach St. Gallen und nicht zu ihnen gekommen ist", sagte Bischof Markus Büchel. Er hofft, dass die Statue in den kommenden Wochen viele Kinder und Jugendliche anzieht. Beim Apéro wurden passend zur internationalen Reise des Tarzisius' Speisen und Getränke angeboten, die für seine fünf Stationen typisch sind. Die Bronze-Statue war beim Schweizerischen Ministranten-Fest in Aarau im September zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert worden. Nach ihrem Aufenthalt in Einsiedeln wird sie bis Ende Oktober 2009 in St. Gallen stehen. Danach reist sie weiter nach Luxemburg. Im August 2010 soll sie dann im Rahmen der internationalen Ministranten-Wallfahrt an ihrem Ziel in Rom ankommen. Sie ist ein „Dankmal" für den Dienst der Ministrantinnen und Ministranten. 


Tarzisius in Echternach

Nach viermonatigem Aufenthalt beim Eingang zur Stiftsbibliothek in St.Gallen setzte die Tarzisius-Statue ihre Reise durch Europa fort. Im luxemburgischen Echternach wurde sie bereits offiziell willkommen geheissen. Genau vier Monate nach dem Antransport der Riesenstatue erschien am vergangenen Samstag das Transportunternehmen aus Schmerikon erneut mit einem schweren Lastwagen , um den Tarzisius, den Schutzpatron der Ministrantinnen und Ministranten, an den Haken zu nehmen, um ihn für die lange Reise nach Luxemburg vorzubereiten. Im Verlauf der letzten Monate hatte die Bronzeskulptur viel Bewunderung von Besucherinnen und Besuchern der Stiftsbibliothek erfahren und sicher gleichermassen zu Überlegungen angeregt, wer Tarzisius ist. Im Beisein von Bernhard Lang, dem Schöpfer der Bronzefigur, fand anfangs Woche in Echternach im Beisein von kirchlichen und politischen Würdenträgern unmittelbar neben der St. Willibrordus Basilika die offizielle Begrüssung des Schutzpatrons der Ministrantinnen und Ministranten statt. Viele Gläubige, Minis und auch Schaulustige hatten sich zu diesem Festakt eingefunden. In den kommenden Monaten wird Tarzisius aber nicht nur im luxemburgischen Echternach seinen Standort einnehmen. Auch die Minis aus Ungarn meldeten ihr Interesse an der Skulptur an. Bereits wird für den kommenden Mai ein Transport nach Gjör in Ungarn ins Auge gefasst. Doch pünktlich zur Internationalen Ministranten-Wallfahrt vom August 2010 in Rom wird die Tarzisius-Statue auf dem Petersplatz aufgestellt sein.


Tarzisius in Györ (Ungarn)

Bevor sich Tarzisius auf seine Reise nach Rom begab, machte er noch eine Zwischenstation im ungarischen Györ, wo rund 900 Minis aus ganz Ungarn am 26. Juni 2010 ein Minifest feierten.


Tarzisius auf dem Petersplatz (Rom)

Anlässlich der internationalen MinistrantInnenwallfahrt 2010 war die Tarzisius-Statue am 3. und 4. August 2010 zu Gast auf dem Petersplatz, bevor sie zu den Callixtus-Katakomben gebracht wurde. 


Tarzisius bei den Callixtus-Katakomben (Rom)

Nach den internationalen Tagen der Romwallfahrt 2010 wurde die Statue zu den Callixtus-Katakomben gebracht, wo sie am 5. August 2010 eingesegnet wurde.