Tarzisius in Echternach
Tarzisius - von St. Gallen nach Luxemburg
Der Hl. Tarzisius hat sich von der Gallusstadt verabschiedet
Nach viermonatigem Aufenthalt beim Eingang zur Stiftsbibliothek in St.Gallen setzte die Tarzisius-Statue ihre Reise durch Europa fort. Im luxemburgischen Echternach wurde sie bereits offiziell willkommen geheissen.
Von St. Gallen nach Echternach
Genau vier Monate nach dem Antransport der Riesenstatue erschien am vergangenen Samstag das Transportunternehmen aus Schmerikon erneut mit einem schweren Lastwagen , um den Tarzisius, den Schutzpatron der Ministrantinnen und Ministranten, an den Haken zu nehmen, um ihn für die lange Reise nach Luxemburg vorzubereiten. Im Verlauf der letzten Monate hatte die Bronzeskulptur viel Bewunderung von Besucherinnen und Besuchern der Stiftsbibliothek erfahren und sicher gleichermassen zu Überlegungen angeregt, wer Tarzisius ist.
Mit grossem Festakt
Im Beisein von Bernhard Lang, dem Schöpfer der Bronzefigur, fand anfangs Woche in Echternach im Beisein von kirchlichen und politischen Würdenträgern unmittelbar neben der St. Willibrordus Basilika die offizielle Begrüssung des Schutzpatrons der Ministrantinnen und Ministranten statt. Viele Gläubige, Minis und auch Schaulustige hatten sich zu diesem Festakt eingefunden.
Reise auch nach Ungarn
In den kommenden Monaten wird Tarzisius aber nicht nur im luxemburgischen Echternach seinen Standort einnehmen. Auch die Minis aus Ungarn meldeten ihr Interesse an der Skulptur an. Bereits wird für den kommenden Mai ein Transport nach Gjör in Ungarn ins Auge gefasst. Doch pünktlich zur Internationalen Ministranten-Wallfahrt vom August 2010 in Rom wird die Tarzisius-Statue auf dem Petersplatz aufgestellt sein.
Fritz Heinze
Fotorückblick Ankunft von Tarzisius in Echternach
Fotos © Jos Weisgerber, Jean-Pierre Reiners und Tanja Konsbruck
