Rückblick Präsidestagung 2007
Präsidestagung vom 27. Oktober 2007 in Luzern
Mini und Maxi lancieren Neuauflage des Mini-Powers
Farbig, frisch und fröhlich kommt es daher, das neue Mini-Power. Nach über zweijähriger Arbeit konnte die DAMP am Samstag, 27. Oktober 2007 anlässlich der Präsidestagung in Luzern das neue Mini-Power der Öffentlichkeit vorstellen. 40 Minipräsides waren an diesem grossen Tag für die MinistrantInnenpastoral in der Schweiz mit dabei und konnten die feierliche Enthüllung der ersten Exemplare miterleben.
Die Geschichte des Mini-Powers
Den Anfang der Tagung bildete eine Powerpointpräsentation über die Geschichte des Mini-Powers. Diese begann mit der „Grundsteinlegung" im Jahr 1995. Bereits ein Jahr später konnte das Mini-Power erstmals in einem Leiterkurs der DAMP abgegeben werden. In den folgenden elf Jahren kam es in weiteren 23 Leiterkursen zum Einsatz. Das Mini-Power hat unzählige Schweizer Minis in ihrem Dienst begleitet und so manche Mini-Generation geprägt. Markenzeichen des „alten" Mini-Powers waren die schwarz-weissen Grafiken und die praktische Spiralbuchbindung. Nach 9'000 verkauften Exemplaren drängte sich eine komplett überarbeitete Neuauflage auf, die eine Arbeitsgruppe der DAMP zusammen mit Grafiker Christoph Derron nach etwas mehr als zweijähriger Arbeit in diesem Jahr abschliessen konnte.
Das neue Mini-Power - mit Mini und Maxi
Auffälligste Änderung des neuen Mini-Powers ist die durchgehend farbige Gestaltung mit vielen Abbildungen aus dem Alltag der Minis. Ebenso wurden manche Kapitel erweitert, so zum Beispiel das Mini-Lexikon von zwei auf neun Seiten. Den „Zeichen der Zeit" entsprechend fand auch Neues seinen Platz: So beispielsweise der Ablauf einer Wortgottesfeier mit den entsprechenden Aufgaben der Minis. Doch nicht alles ist neu: Das neue Mini-Power hat das Bewährte seines Vorgängers übernommen, so zum Beispiel die kindgerechte Sprache, das Wichtigste rund um den Mini-Dienst in kurzer und prägnanter Form, die Spiralbuchbindung und vor allem den Preis. Wie beim Vorgängerbuch kostet ein Einzelexemplar 14 Fr., ab zehn Stück 12 Fr. pro Stück. Eine wichtige Neuerung des Mini-Powers sind aber auch die beiden neuen DAMP-Maskottchen „Mini und Maxi", die durch das Buch führen und auf jeder Doppelseite zu finden sind. Mit der Zeit werden sie in sämtliche Produkte der DAMP einfliessen und sollen so zu einem Markenzeichen für Minis in der Schweiz werden.
Die Gliederung
Das neue Werk soll wie sein Vorgänger ein Begleiter für neue Minis bei der Einführung sein, aber auch ein guter Ratgeber und Nachschlagewerk für ältere Minis. Es ist in vier Kapitel unterteilt: Das 1. Kapitel „Der Mini-Dienst" stellt die Minis als eine Gruppe innerhalb der Pfarrei vor, erklärt Aufgabe und Bedeutung einer Pfarrei und erzählt vom Sinn des Mini-Dienstes. Das 2. Kapitel „Der Gottesdienst" zeigt die geschichtliche Entwicklung unseres Gottesdienstes auf und erklärt den Ablauf der heutigen Eucharistiefeier. Nicht fehlen dürfen die liturgischen Grundhaltungen und ein Kapitel über die wichtigsten Gegenstände, mit denen es die Minis in der Liturgie zu tun haben. Das 3. Kapitel „Das Kirchenjahr" erzählt von Bräuchen im Kirchenjahr, zeigt den Ablauf des Kirchenjahres auf und stellt die liturgischen Gewänder und Farben vor. Das 4. Kapitel „Wissenswertes rund um den Mini-Dienst" erklärt schliesslich die Bedeutung des Begriffes „Kirche", stellt den Mini-Patron „Tarzisius" vor und schliesst mit einem umfassenden Lexikon mit zahlreichen Querverweisen ab.
Ein Power kommt selten allein
Die Arbeit am neuen Mini-Power ist aber keineswegs zu Ende. Im kommenden Jahr erscheint bei der DAMP ein Begleitmedium auf CD mit vielen Arbeitsblättern zu den Kapiteln im Mini-Power. Spiele, Tipps und verschiedene Anregungen zur Arbeit mit den Minis sowie Clip-Arts unserer Maskottchen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Für Power ist also auch in Zukunft gesorgt. Doch das war noch nicht alles: Bereits an dieser Tagung wurden erstmals die beiden Spiele „Memory" und „Lotto" aus der Spielesammlung „MiniBoX" vorgestellt, die neu nun auch einzeln gekauft werden können. Die Spiele mit zahlreichen Bildern aus dem Mini-Alltag versprechen spannende, lehrreiche und lustige Spielstunden in der Mini-Schar oder sogar im Religionsunterricht.
Ateliers zum neuen Mini-Power
Neben den zahlreichen Informationen und Präsentationen bot die Präsidestagung aber auch genügend Zeit und Raum zum Erfahrungsaustausch unter den Präsides. Ein Grusswort von Martin Gächter, Weihbischof des Bistums Basel und Präsident des internationalen MinistrantInnenbundes CIM, und vier Ateliers zu den Kapiteln des neuen Mini-Powers rundeten die Tagung ab. Alle Präsides bekamen zum Schluss eine Wunderkerze mit auf den Weg - mit dem Wunsch, dass sie den Power von Mini und Maxi weitertragen mögen in ihre Pfarreien.
David Rüegsegger
Leiter Arbeitsstelle DAMP
Fotorückblick Präsidestagung 2007
Fotos © Arbeitsstelle DAMP
