2008
Ein Maxi unter Minis - treffender könnte man wohl kaum umschreiben, was im Zentrum des diesjährigen Minifestes stand: Die grosse Bronze-Statue, die den Schutzpatron der Minis darstellt: Der Heilige Tarzisius hatte seinen prominenten Platz auf dem Festgelände in Aarau. Es ist weltweit das erste „Dankmal", das den Ministrantinnen und Ministranten gewidmet ist und einen Tag nach dem Minifest bereits seine Reise nach Einsiedeln angetreten hat. Die Skulptur zeigt ein Kind, das beschwingt auf dem Weg ist und ein Geheimnis in den Händen trägt. Die Figur ist so gross, weil sie ein grosses DANKE an die Ministrantinnen und Ministranten ist. Was die Kinder und Jugendlichen leisten und wirken, soll für einmal gross im Mittelpunkt stehen. Und entsprechend war die Statue während des ganzen Festes ein beliebtes Fotosujet und Treffpunkt. Das Minifest, das bereits zum vierten Mal in Serie alle Rekorde brach, hatte aber noch viel mehr zu bieten: Die in der Nähe gelegene einzige Glockengiesserei der Schweiz gab über hundert Attraktionen das Glockenthema mit - auf alle möglichen und unmöglichen Arten: Glockenkutschenfahrten, Handglockenchor, Glockenäpfel und Glockenhüpfen.
Die Tarzisius-Statue war aber nicht die einzige Premiere. An der Präsidestagung im Herbst wurde noch mehr Mini-Power präsentiert. In Ergänzung zum im letzten Jahr neu überarbeiteten Hilfsmittel wurde eine Power-CD mit vielen Arbeitsblättern, -hilfen und Ideen vorgestellt, welche das Arbeiten mit dem Mini-Power noch attraktiver macht. Das Layout des Mini-Powers wurde auch für die Power-CD übernommen. Währen des Jahres wurden auch alle anderen Flyer und Produkte wie etwa das Bulletin dem neuen Layout angepasst. Inhaltlich angepasst und überarbeitet wurden auch die bewährten Themenblätter, die nun neu als „DAMP-Info" daherkommen.
Beliebt bei den Minischaren ist auch immer der Ministranten-Ausweis, der zum Beispiel den neu aufgenommenen Minis überreicht werden kann. Seit diesem Jahr gibt es einen eigenen - auf die Schweizer Verhältnisse angepassten - Ausweis.
An unseren beiden Grundkursen, dem Aufbaukurs und der Neupräsides-Tagung wurden die Leiterinnen, Leiter und Präsides über diese Neuerungen informiert, welche die DAMP an den 4 ordentlichen Sitzungen wie auch an der Klausurtagung in St. Gallen und an etlichen Arbeitsgruppensitzungen ausgearbeitet und entwickelt hat.
An der Generalversammlung mussten wir die beiden Vertreter der Sakristane, Konrad Mathis und Andreas Walpen verabschieden.
Anfangs Jahr durfte die Arbeitsstelle ihr neues, grösseres Büro beziehen, Zeichen dafür, dass auch für das anstehende Jubiläums-Jahr „25 Jahre DAMP" immer noch ein grosses Potential in der MInistrantInnenpastoral vorhanden ist.
Für die Deutschschweizerische Arbeitsgruppe für MinistrantInnenpastoral DAMP
Michael Pfiffner, Präsident
2007
„Da ist drin, was drauf steht“: mit diesem Motto könnte man das ganze Jahr zusammenfassen. Im Besonderen gilt dieser Slogan aber für das neue Hilfsmittel der DAMP, die völlige Überarbeitung des MiniPowers, das an der Präsidestagung in Luzern seine Vernissage feierte. Interessiert schnupperten die 36 Teilnehmenden in den druckfrischen Exemplaren, die mit viel Action enthüllt wurden. Das neue, durchgehend farbige Hilfsmittel wurde gleich auch von den neuen Maskottchen Mini und Maxi vorgestellt und die Änderungen zu seinem Vorgänger aufgezeigt. In über 1500 meist ehrenamtlichen Stunden konnte ein Werk realisiert werden, das den heutigen Erfordernissen der MinistrantInnenpastoral entspricht. Ebenfalls an der Präsidestagung wurden zwei neue Spiele präsentiert, die aus dem reichhaltigen Angebot der MiniBoX herausgenommen wurden und nun auch separat erhältlich sind: ein Lotto- und ein Memory-Spiel. All dies wurde an den 4 ordentlichen Sitzungen wie auch an der Klausurtagung im Benediktinerkloster Mariastein und an etlichen Arbeitsgruppensitzungen vorbereitet. Diese Arbeit floss auch wieder in unsere beiden Grundkurse und in den Aufbaukurs ein.
An der Generalversammlung konnten wir mit Daniel Krieg und Konrad Mathis zwei neue Mitglieder begrüssen. Es galt aber auch, ein langjähriges Mitglied der DAMP zu verabschieden: Nach 13 Jahren kreativem und intensivem Wirken wurde das Engagement von Daniel Fischler für die MinistrantInnenpastoral herzlich verdankt.
Auf gesamtschweizerischer Ebene soll ein Jugendrat gebildet werden, der den Jugendbischof in seiner Arbeit unterstützt. Die Mitglieder dieses Rates sollen aus den verschiedenen Ebenen und Gruppierungen der Jugendarbeit delegiert werden. Der DAMP kam die Ehre zu, ein Mitglied als Vertretung der Deutschschweizerischen Ordinarienkonferenz-Jugendvereinigungen OKJV zu nominieren. Gerne sind wir dieser Anfrage nachgekommen und sind überzeugt, in der Person von Agnes Betschart ein engagiertes Mitglied für den Jugendrat nominiert zu haben.
Die gute Zusammenarbeit mit Blauring und Jungwacht konnte ebenfalls vertieft werden. So war der Bundespräses der Jungwacht, Daniel Ritter, an einer Sitzung zu Gast. Zudem war die DAMP mit einem Atelier am Festwochenende zum 75-Jahr-Jubiläum von Blauring und Jungwacht präsent. Verschiedene Zugänge ermöglichten es den Kindern und Jugendlichen, den Weihrauch mit allen Sinnen zu erleben.
Ein weiteres Beispiel dafür, dass das vergangene DAMP-Jahr nicht nur „Schall und Rauch“ war, sondern ein Jahr, in dem drin ist, was drauf steht.
Für die Deutschschweizerische Arbeitsgruppe für MinistrantInnenpastoral DAMP
Michael Pfiffner, Präsident
2006
Minis sind keine "Schrullis", sondern ganz besondere "Freunde Gottes". Dies durften 360 Minis erfahren, die mit der DAMP an die Internationalen Ministranten-Wallfahrt nach Rom dabei waren. Dorf trafen sie sich mit über 42'000 Minis aus ganz Europa zu einer Eucharistiefeier und der Papstaudienz auf dem Petersplatz. Dies waren aber nicht die einzigen Höhepunkte: Die ganze Woche über wurde ein abwechslungsreiches Programm angeboten, darunter ein Besuch bei der Schweizer Garde und ein Ausflug ans Meer. Die ganze Vorbereitung dieses Anlasses, aber auch das kurzfristige Improvisieren vor Ort, war eine grosse Herausforderung für das OK dieser Reise, dem es gelungen ist, den Minis eine positive Erfahrung der Weltkirche für ihren weiteren Minidienst mitzugeben.
Die Internationalen Anlässe der Wallfahrt wurden vom Internationalen Ministrantenbund CIM organisiert. In diesem Jahr trafen sich die Delegieren des CIM in Solothurn. Als Begegnungsmöglichkeiten mit den Verantwortlichen der Deutschschweizer MinistrantInnenpatroal organisierte die DAMP an dieser Generalversammlung einen Schweizer Abend. Bei verschiedenen kalten und warmen Schweizer Spezialitäten ergab sich ein ungezwungener Austausch über Schwerpunkte und Ziele der MinistrantInnenpastoral.
Immer wieder ist es ein grosses Bedürfnis für Mini-Präsides, sich austauschen zu können. Das erleben wir besonders an den Präsides-Tagungen. Dieses Jahr haben wir dieses Bedürfnis zum Thema gemacht: An der diesjährigen Präsides-Tagung in Zürich wurde nicht nur pfannenfertige Lösungen präsentiert. Vielmehr lebte sie vom Austausch untereinander. In verschiedenen Workshops wurde speziellen Fragen nachgegangen und die Ideen und Ergebnisse anschliessend in einem Markt der Möglichkeiten allen Teilnehmenden zugänglich gemacht. Diese Tagung, ebenso wie diejenige für Neupräsides, die Grundkurse und der Aufbaukurs waren auch in diesem Jahr wieder gut besucht.
In vielen Kirchen sind sie ausser Gebraucht gekommen: die weissen Turnschuhe. Dies lag aber nicht daran, dass weisse Turnschuhe für den Mini-Dienst out sind. Vielmehr war es schwierig, ganz weisse Turnschuhe ohne grossen Werbeaufdruck zu einem günstigen Preis zu bekommen. Die DAMP hat die einmalige Möglichkeit, allen interessierten Mini-Scharen ein gutes Angebot in diesem Bereich zu machen. Ein Angebot, das rege benutzt wurde: So wurden über 1000 Paare bestellt.
Als neues Mitglied konnte die DAMP an ihrer Klausurtagung in Meggen Domenic Gabathuler willkommen heissen. Ganz im Zentrum der Klausurtagung stand die Arbeit am neuen Mini-Power, welches uns nun schon mehrere Jahre beschäftigt und im kommenden Jahr endlich seinen Abschluss finden wird.
Michael Pfiffner, Präsident
2005
"Vertraut auf Gott, denn mit ihm seid ihr am stärksten", das rief die Snowboarderin Ursula Bruhin den Teilnehmenden des 3. Minifestes zu. Sie war der Überraschungsgast im Gottesdienst, der das Minifest am 4. September 2005 eröffnete. Über 7600 Minis aus der ganzen Deutschschweiz reisten nach Luzern: ein neuer Rekord. Entsprechend rekordverdächtig war auch die Anzahl der Ateliers. Eine Vielzahl der über 60 Workshops war abgestimmt auf das Thema "Feuer und Eis". so gab es den weltgrössten Mini aus Eis zu bestaunen, faszinierten Feuerschlucker und Glasbläser. Regen Zulauf verzeichneten auch die Vorführungen der Feuerwehr. Das dieses Mega-Fest so gelingen konnte, alles reibungslos abgelaufen ist, ist das ganz grosse Verdienst des OKs, welches diesen Grossanlass während Monaten vorbereitet hatte. Unterstütz wurde das OK von der neuen Sekretärin der DAMP. Christine Amrein trat anfangs Jahr die Nachfolge von Brigitte Häller an.
Die grosse Aufmerksamkeit des Minifestes wurde benutzt, um eine Reihe von Neuheiten zu präsentieren: So wurde den neugierigen Minis die MiniboX vorgestellt: Diese BoX ist nicht einfach eine weitere Spielesammlung. Das besondere an der MiniboX sind die auf die Minis und ihre Aufgaben ausgerichteten Spiele, die nicht nur für Spass sorgen, sondern den Minis auch ihren Dienst näher bringen möchten. Die meisten Spiele wurden neu erarbeitet und der Lebenswelt der Minis angepasst. Die MiniboX enthält verschiedene bekannte und unbekannte spiele für kleinere und grössere Gruppen. Die meisten Spiele brauchen wenig Vorbereitung und sind gerade an einem regionalen Mini-Treffen, an einem Weekend oder Lager vielseitig einsetzbar. Gleichzeitig wurde der DAMP-Spiele-Klassiker schlechthin, das Kirchenjahrspiel, in einer Neuauflage vorgestellt. Reissenden Absatz fand auch der erste Fan-Artikel der DAMP: ein trendiger Schlüsselanhänger.
Das Minifest war aber bei weitem nicht die einzige Aktivität der DAMP in diesem Jahr. Die MinistrantInnenleiterkurse waren wir die Jahre zuvor wieder ausgebucht. In ihrer Klausurtagung besuchten die Mitglieder der DAMP das Gymnasium Marienburg in Rheineck. Hier findet jedes Jahr einer der beiden Grundkurse für Mini-LeiterInnen statt. Dieser Kurs, der in den Anfängen vom Bistum St. Gallen durchgeführt wurde, gilt als eigentlicher Vorläufer der heutigen DAMP-Leiterkurse.
Die Mini-Präsides trafen sich zur jährlichen Tagung in Luzern. Der Tag wurde von Hildegard Aepli gestaltet und stand ganz im Zeichen der Spiritualität. "Jesus - immer eine Neuentdeckung" gab Impulse, nicht für die Minis, sondern auch für die Präsides selber. Das Thema wurde in Anlehnung an die im kommenden Jahr bevorstehende internationale Romwallfahrt gewählt, die unter dem Motto steht: "Spiritus vivificat - lebendigmachender Geist". Dass ein solcher frischer und lebendiger Wind durch die Mini-Pastoral weht, darf die DAMP immer wieder feststellen.
Michael Pfiffner, Präsident
2004
Seit 20 Jahren gibt es die DAMP. Nachdem die DOK am 4. Juli 1984 den Entschluss gefasst hatte, eine Arbeitsgruppe für die Belange der MinistrantInnenpastoral einzusetzen, trafen sich die entsprechenden Delegierten und Interessierten zur ersten Sitzung am 16. November 1984. Nur ein Jahr später fand bereits der erste Leiterkurs statt. Das Kurswesen ist bis heute der Kern der DAMP-Arbeit geblieben. So erfreuten sich auch dieses Jahr die MinistrantInnenleiterkurse wieder regen Zulaufes, desgleichen die Neupräsidestagung und die thematische Präsidestagung zum Thema "Minis - auch Elternsache".
In den zwanzig Jahren seit ihrem Bestehen hat sich die DAMP zu insgesamt 73 ordentlichen Zusammenkünften getroffen. Die Vereinbarung, die seit der Gründung zwischen der DOK und der DAMP besteht, wurde in diesem Jahr angepasst und den neu geschaffenen Strukturen Rechnung getragen. In kleinem Rahmen feierte die DAMP ihr Jubiläum: Zusammen mit ehemaligen DAMP-Mitgliedern aus allen Generationen schwelgte man in Erinnerungen in Ton und Bild und genoss eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee. Dabei wurde auch die neue Fahne mit dem DAMP-Logo vorgestellt.
Zwei Jahrzehnte sind für die DAMP aber noch lange kein Grund, untätig zu sein. Wir nahmen die Chance wahr, altbewährtes zu erneuern und neue Hilfsmittel zu realisieren. Diese Arbeiten standen auch im Zentrum der Klausurtagung im Haus St. Josef in Lungern. Die Resultate dieser vielfältigen Arbeiten werden sich im nächsten Jahr sicher sehen lassen können. Den ehrenamtlichen Mitgliedern der DAMP steht dabei seit 1. August 2004 wieder ein Leiter der Arbeitsstelle zur Verfügung. David Rüegsegger ergänzt die Sekretärin auf der Arbeitsstelle. Wir freuen uns, ihn und zusätzlich auch Adrian Bolzern und Kletus Hutter in der DAMP zu begrüssen.
Für die DAMP war dieses Jahr eines ohne eigene Grossanlässe. Und doch stand grosses an: das erste nationale Jugendtreffen mit dem Besuch von Papst Johannes Paul II.. Auf den verschiedenen Ebenen leisteten Mitglieder der DAMP im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Beitrag zum Gelingen dieses Events. In der grossen Halle der kirchlichen Vereine, Bewegungen und Gruppierungen war auch die DAMP mit einem Stand vertreten. Die Euphorie dieses Treffen, das ganz unter dem Motto "Steh auf" stand, wollen wir mit hinüber nehmen ins nächste Jahr und da auch ins nächste Minifest
Michael Pfiffner, Präsident
2003
Veränderungen prägten das Jahr 2003. Viele hatten mit dem Abschluss der Projektphase der Arbeitsstelle DAMP zu tun. Nach drei erfolgreichen Jahren konnte die Arbeitsstelle im Sommer definitiv eingerichtet werden. Zur Verwirklichung dieses Schrittes musste von vielem Altbewährtem Abschied genommen werden. Nachdem bis dahin die Arbeitsstelle Gastrecht in den Räumen des Kath. Mediendienstes geniessen konnte, galt es nun, nach einem neuen Büro Ausschau zu halten. Fündig geworden sind wir in Luzern, an einer für in der kirchlichen Jugendarbeit Tätigen nicht unbekannten Adresse: Neu befindet sich die Arbeitsstelle am St. Karliquai, unter dem gleichen Dach wie die Bundesleitungen von Blauring/Jungwacht und tut.
Der Aufbau der Arbeitsstelle war auch ein ganz grosser Verdienst von Matthias Müller, der die Stelle mit viel Umsicht und grossem Engagement leitete. Er hatte sich entschieden, sein Arbeitsverhältnis mit der DAMP über die Projektphase hinaus nicht mehr zu verlängern. Die DAMP verdankt ihm nicht nur eine etablierte kirchliche Stelle, sondern auch die Erfahrung und den immensen Einsatz, die er während seiner insgesamt zehnjährigen Tätigkeit immer wieder einfliessen liess. Nicht zur Ruhe kam die Suche nach einer Nachfolge. Im August nahm Thomas Portmann als Stellenleiter die Arbeit auf. Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen die einmonatige Probezeit nicht verlängern, sodass die Personalkommission erneut in Aktion trat. Seit Mitte September ist nun Brigitte Häller als Sekretärin der Arbeitsstelle tätig. Ein ganz herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an alle, die während der verschiedenen Vakanzen die reibungslose Weiterführung der wichtigsten Aufgaben der Arbeitsstelle gewährleistet haben. Neben Matthias Müller hat auch Ruedi Bischof die DAMP nach einjähriger Mitarbeit verlassen.
„Sind die Minis arbeitslos?“ Unter diesem Titel stand die thematische Präsidestagung. Eine aktuelle Thematik, wie auch die grosse Teilnehmerschar bestätigte. Die Referentin Monika Schmid aus Effretikon zeigte auf vielfältige Art und Weise, dass Minis auch in nicht-eucharistischen Gottesdiensten sinnvoll ihren Dienst wahrnehmen können. Die Kurse für Leiterinnen und Leiter wurden auch in diesem Jahr wieder sehr rege benutzt. An der Klausurtagung im Romerohaus in Luzern wurde vertiefend daran gearbeitet, die Lücke zwischen älteren Minis und den Leitungskursen zu schliessen. Es wurde der Startschuss gelegt für die „Mini-Box“, welche mit viel Interessantem, Wissenswertem, Neugierigmachendem gefüllt werden soll. Ein Projekt, das uns über das Jahr hinaus weiter begleiten wird.
Michael Pfiffner, Präsident
2002
Das Minifest vom 1. September in Winterthur war ein Anlass der Rekorde. Mit der stolzen Zahl von 7400 Teilnehmenden aus 312 Pfarreien der Deutschschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein wurde es zum grössten kirchlichen Kinder- und Jugendanlass der Schweiz seit Jahren. Wie bereits 1999 waren die Vorbereitungsarbeiten vom überwältigenden Interesse am Minifest aus den Pfarreien geprägt. Dieses veranlasste das OK zu mehrmaligem Vergrössern der Infrastruktur. Die Ateliers stiessen auf grosses Interesse. Besonders lange Wartezeiten waren beim "Orientalischen Zauber", beim Kamelreiten, beim Berufs-Labyrinth und beim Kerzen verzieren zu verzeichnen. Sehr gut aufgenommen wurden auch die identitäts- und gemeinschaftsfördernden Aktionen "Kirchturm-Collage" oder "Weihrauchproben-Sammlung". Auch auf den ersten Blick weniger "spektakuläre" Angebote wie das "Hebräsch schreiben" waren gut besucht. Eine der Hauptattraktionen war das grösste Weihrauchfass der Welt, das fürs Minifest 02 extra aus Augsburg nach Winterthur geholt wurde. Schlusspunkt bildete der gemeinsame Gottesdienst im Fussballstadion Schützenwiese. Dass dieses Mega-Fest so gelingen konnte, alles reibungslos abgelaufen ist, ist das ganz grosse Verdienst des OKs, welches diesen Event während Monaten vorbereitet hatte.
Der Impuls des Minifestes wirkte sich auch auf die Beratungstätigkeit der Arbeitsstelle aus. An vielen Orten wuchs das Bewusstsein für die MinistrantInnen-Pastoral, und so betrafen die Anfragen vermehrt die Verstärkung oder Wiederbelebung der MinistrantInnen-Pastoral auf pfarreilicher oder regionaler Ebene. Dies zeigte auch die Präsenz des Arbeitsstellenleiters und verschiedener Mitglieder der Arbeitsgruppe an einigen Weiterbildungs- und Informationsveranstaltungen für qualifizierte Multiplikatorengruppen.
Die DAMP gibt DAMPf. Unter diesem Motto wurde am 27. September der Verein DAMP gegründet. Dieser Verein besteht aus den Mitgliedern der DAMP, zu denen seit diesem Jahr auch Isa Camenisch und Ruedi Bischof zählen. Für die Finanzkommission des Vereins hat sich Adrian Aellig zur Verfügung gestellt. Mit dieser Vereinsgründung hat die DAMP eine Rechtsstruktur geschaffen, welche es ihr ermöglicht, die Arbeitsstelle nach Ablauf der Projektphase im Sommer 2003 in Eigenverantwortung zu führen.
Ganz aktuell war der Schwerpunkt der Mini-Präsides-Tagung im Oktober: Mit dem Thema "Sexuelle Belästigung - körperliche Übergriffe - Missbrauch" wollte die DAMP den verantwortlichen Bezugspersonen in den Pfarreien eine fachliche Orientierungshilfe für ihre tägliche Arbeit mit den Ministrantinnen und Ministranten mit auf den Weg geben. Diese Tagung, ebenso wie diejenige für Neupräsides, die Grundkurse und der Aufbaukurs waren auch in diesem Jahr wieder gut besucht.
Bei all diesen vielen Aktivitäten stösst die Arbeitsgruppe aber an die Grenzen ihrer Kapazitäten und Kräfte. Wie damit umgegangen werden kann und soll, damit hat sich die DAMP an ihrer Klausurtagung im Mattli auseinandergesetzt. Achtsamkeit auf die Schwächen und Förderung der Stärken mögen der DAMP für ihre Arbeit in der MinistrantInnenpastoral in der deutschsprachigen Schweiz auch in der Zukunft DAMPf geben.
Michael Pfiffner, Präsident
2001
Herausragender Höhepunkt des DAMP-Jahres 2001 ist die internationale Romwallfahrt der Ministrantinnen und Ministranten. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte beteiligt sich die damp daran. Für die 230 Teilnehmenden wird ein ansprechendes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, dessen Höhepunkte sicher das Abendgebet auf dem Petersplatz und die Papstaudienz sind, beide Anlässe zusammen mit über 20'000 Minis aus ganz Europa. Am Nachtreffen in Effretikon tauschen rund die Hälfte der Teilnehmenden nochmals Erinnerungen an dieses besondere Erlebnis aus.
Dieser Grossanlass wird auf der administrativen Ebene vor allem auch durch die Arbeitsstelle DAMP ermöglicht. Schon in ihrem ersten Jahr zeigt sich, dass die Arbeitsstelle in den verschiedensten Bereichen einem grossen Bedürfnis entspricht.
Personelle Wechsel lassen sich in einer Arbeitsgruppe wohl nicht vermeiden. So werden in diesem Jahr Andrea von Burg, Amanda Ehrler, Christine Demel, Helmut Schneider und Jürg Stuker verabschiedet. Als neues Mitglied dürfen wir Anita Rezzonico begrüssen. Auch im Präsidium steht ein Wechsel an: Roland Häfliger, seit 1985 Mitglied und seit 1997 Präsident, übergibt sein Amt auf den 1. September an Michael Pfiffner.
Die beiden Grundkurse (Rheineck und Zug) und die Präsidestagung zum Thema "Wenn die Minis grösser werden" sind auch in diesem Jahr wieder sehr gut besucht. Zum ersten Mal wird auch eine spezifische Tagung für neue Präsides angeboten, die ebenfalls auf gute Resonanz stösst. Das Kurswesen als Ganzes ist auch Schwerpunktthema der Klausurtagung in St. Gallen. Neben dem Bewährten sind mittelfristig auch neu sogenannte "Motivationstage" geplant, die vor allem ältere Minis, die noch zu jung für den Grundkurs sind, ansprechen sollen.
Michael Pfiffner, Präsident
2000
An der Januar-Sitzung begrüssen wir Christine Demel, Pastoralassistentin in Fribourg, als neue Vertreterin von Deutschfreiburg. Im Laufe des Jahres beginnen Thomas Feldmann, Bundespräses Jungwacht, Jürg Stuker, Uster sowie Silvia Brändle, Sarnen als Vertretung des Bistums Chur ihre Tätigkeit in der Arbeitsgruppe. Die Planungen und Verhandlungen für eine künftige DAMP-Arbeitsstelle laufen weiter. Eine Aussprache mit Alois Odermatt (RKZ) und Alfred Dubach (spi) ermutigen uns. Anfang Januar ist die DAMP online. Auf der von Matthias Müller professionell gestalteten Website www.minis.ch erfährt man alles über die Kurse und Hilfsmittel der DAMP, man kann Bilder vom Mini-Fest herunterladen und über eine breite Palette guter Links auf Ministrantenseiten in aller Welt herumsurfen. Durch die Internetplattform hat die DAMP die Möglichkeit, neue Kommunikationswege zu eröffnen. Neben den Bistumsversänden können Präsides und Leiter nun online zu Infos kommen, sich für Kurse anmelden und Hilfsmittel bestellen. Die ersten Vorbereitungen für die Romwallfahrt 2001 laufen an. Das OK besteht aus Matthias Müller, Hanspeter Wasmer, Michael Pfiffner, Daniel Fischler und Roland Häfliger. Am 7. April gibt die DOK grünes Licht für eine 50%-DAMP-Arbeitsstelle. Es handelt sich um ein dreijähriges Projekt, welches dazu dienen soll, die anstehenden strukturellen und konzeptionellen Fragen bezüglich einer künftigen Arbeitsstelle zu klären. Offiziell haben die RKZ am 17. Juni und der Stiftungsrat des Fastenopfers am 18. Juni dem "Dreijahresprojekt zur Förderung der ehrenamtlichen Mitarbeit in der MinistrantInnen-Pastoral durch ein 50%-Pensum Koordination und Administration" zugestimmt. Die DAMP freut sich, dass sich in so kurzer Zeit eine Lösung ergeben hat. Ohne die Arbeitsstelle wären die Grossprojekte wie die Romwallfahrt und das Minifest 2002 gefährdet gewesen. Am 1. Juli beginnt unser bisher ehrenamtliche Sekretär (punkto Arbeit längst schon vollamtliche) seine Tätigkeit auf der Arbeitsstelle DAMP an der Bederstrasse 76 in Zürich-Enge. Als Personalverantwortlicher ernennt die DAMP Hanspeter Wasmer. An der Klausurtagung Ende August in Meggen verabschieden wir Simon, Peng, Zürich, der während drei Jahren das Bistum Chur vertreten hat. Es fällt der Entscheid, dass das Mini-Fest 2002 in Winterthur stattfindet. Schwerpunktthema der Klausur war jedoch das Präsesbild. Die Identität, Aufgaben etc. der Mini-Präsides war auch Thema der Präsidestagung in Luzern. Ende Jahr erschienen die Ergebnisse der Überlegungen in der Reihe Themenblätter für die MinistrantInnen-Pastoral. Mitte September nahmen Matthias Müller und Roland Häfliger an der Studientagung des CIM in Strasbourg teil. Diese Platttform europäischer Ministrantenarbeit bot Gelegenheit zum Knüpfen von Kontakten und zum Einbringen und Präsentieren der eigenen Arbeit. Man stellt fest, dass die DAMP nun auch über die Landesgrenzen hinaus an Bekanntheit gewonnen hat. Im Jahr 2000 wurden wieder mehrere Kurse durchgeführt, die Grundkurse in Rheineck und Luzern sowie ein Aufbaukurs in Einsiedeln. Anfangs Oktober flog ein Teil des OK Rom 2001 in die ewige Stadt zum Rekognoszieren. Die Wallfahrt ist ausgeschrieben, 500 Plätze sind zu vergeben.
Roland Häfliger
1999
Da Hans Niggeli als Bundespräses bei der Jungwacht demissioniert hat, verlässt er die DAMP. Auch Joe Willimann, einer der Vertreter des Sakristanverbandes, hat seine Mitarbeit auf Ende 1999 gekündigt. Geplant für 1999 sind wiederum drei Grundkurse und eine Präsidestagung zum Thema "in - in form - informiert". Es geht um Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit in der Mini-Arbeit. Impulsreferent ist Benno Bühlmann, Theologe und Journalist. Doch das Mini-Fest' 99 beschäftigt dieses Jahr die DAMP am meisten. Im Februar wurde der Anlass ausgeschrieben, Mitte März war der erste Anmeldeschluss, Ende März lagen wider Erwarten bereits über 2000 Anmeldungen vor. Die Vorbereitungsgruppe musste sich auf einen Grossanlass einrichten. Am 5.September 1999 treffen sich erstmals rund 4000 Ministrantinnen und Ministranten aus der ganzen Deutschschweiz zum Mini-Fest in Bern. Nach der Begrüssung der Ministranten (nicht Demonstranten) auf dem Bundesplatz besteht ein grosser Markt der Möglichkeiten auf der kleinen Schanze und im Areal der Dreifaltigkeitspfarrei. Zum Abschluss wird ein Gottesdienst gefeiert, dem Weihbischof Martin Gächter vorsteht.
50. Sitzung und 15 Jahre Arbeit im Dienst der Ministrantinnen und Ministranten der Deutschschweiz.
1999 Nachtrag
Das Mini-Fest 99 hat am 5. September bei prächtigem Spätsommerwetter 4200 Ministrantinnen und Ministranten nach Bern gelockt. Nach der Begrüssung auf dem Bundesplatz nutzten die Teilnehmenden die vielseitigen Angebote zwischen Bundeshaus und Dreifaltigkeitskirche. Den Abschluss bildete ein Gottesdienst zum Thema "Träumen" auf dem Areal der Bundespolizei. Hunderte farbiger Ballons wurden nach dem Okay des nahen Flugplatzes in den Berner Himmel entlassen, wo sie gen Osten flogen. In verschiedenen Zeitungen und Magazinen wurde in der Folge vom Fest berichtet. "Das Mini-Fest wurde zum Maxi-Fest", titelte der "Bund", "Maxiandrang am Minifest" der "Sonntag". In der Kipa-Woche hat das Mini-Fest auch den Zeichner Gregor Müller zum Karikieren angeregt. Dem Oktober-tut wurde ein Sonderheft mit vielen guten Bildern beigelegt. Das Mini-Fest wäre nicht möglich gewesen ohne die ausserordentlich zeitaufwendige und manchmal auch nervenaufreibende Arbeit des OK's mit Hanspeter Wasmer, Andy Walpen, Matthias Müller , Daniel Fischler, Karl Berlinger und Christoph Steudler sowie der vielen HelferInnen vor und während des Grossanlasses. Der Rückblick auf das Fest mit diesen Dimensionen hat gezeigt, dass die DAMP bei diesem Projekt nun klar an die Grenze des ehrenamtlichen Engagements gelangt ist. Telefonische und schriftliche Kontakte der Pfarreien mit der DAMP wurden häufiger und alle Mitglieder, die eine bekannte Adresse hatten, wurden mit Anliegen bestürmt. Schon im Vorfeld des Anlasses beschloss die DAMP an ihrer Klausur in Hertenstein LU, die Idee einer professionellen DAMP-Administrationsstelle als Unterstützung des ehrenamtlichen Gremiums weiter zu verfolgen und konkrete Schritte in die Wege zu leiten. Die Arbeitsgruppe (Hanspeter Wasmer, Matthias Müller und Roland Häfliger) traf sich im Spätsommer in Luzern und verfasste ein entsprechendes Gesuch an die DOK. Im zweiten Halbjahr standen wieder mehrere Kursprojekte auf dem Programm. An der Präsidestagung in Zürich zum Thema Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit bei den Minis nahmen 31 Personen teil. Benno Bühlmann, Theologe und Journalist, hielt das Referat. Von den 102 Anmeldungen für den Leiterkurs I in Zug konnten nur 69 berücksichtigt werden. Roland Häfliger gestaltete im Namen der DAMP wieder einen Block im Rahmen der Sakristanenausbildung in Einsiedeln. Schon im Frühjahr fand der traditionelle Rheinecker Kurs statt.
1998
Die Grundsatzdiskussion "Mini-Pastoral heute" und die Aufgabe der DAMP schreitet voran. Das Arbeitspapier "Ministranten- und Ministrantinnenpastoral" wird in der SKZ veröffentlicht und knapp hundert Verantwortlichen in der pfarreilichen Ministrantenarbeit zusammen mit einem Fragebogen zugeschickt. Die eingetroffenen Antworten werden in der Mattli-Tagung im August gesichtet und in die Gestaltung der DAMP-Arbeit und ihrer Aktivitäten einbezogen. An der Mattli-Tagung entsteht die Idee, im nächsten Jahr ein grösseres Ministrantentreffen zu organisieren. "Identifikationsanlässe" wären gerade für die Ministranten wichtig. Auch das Resultat der Umfrage bestätigt dies. Im Mattli nahm die DAMP für den 5.September 1999 ein deutschschweizerisches MinistrantInnen-Fest in ihr Jahresprogramm auf. Es soll in Bern stattfinden. Eine Vorbereitungsgruppe mit Hanspeter Wasmer, Andi Walpen, Matthias Müller und Daniel Fischler geht an die Arbeit. Zwei Grundkurse (Rheineck und Zug), ein Aufbaukurs (Morschach) und eine Präsidestagung (Luzern) bilden die Angebote für LeiterInnen und Verantwortliche. Die Präsidestagung steht unter dem Thema "MinistrantInnendienst - nur Kindersache? - Chancen und Möglichkeiten der MinistrantInnenpastoral als Jugendarbeit" Das Impulsreferat hält Martin Gadient, Pastoralassistent und Mini-Präses in St.Gallus-Kriens. Rund 50 Präsides sind der Einladung gefolgt. Weiter plant die DAMP einen Internetauftritt. Da er jedoch mit finanziellen und einem noch grösseren Konzeptionsaufwand verbunden ist, bedarf er einer genaueren Planung. Geplant ist auch ein neues Hilfsmittel: eine Diskette/CD-Rom mit "Clip-Arts" für die Mini-Arbeit. Neu geboren ist ebenfalls ein DAMP-Logo, geschaffen von Michael Pfiffner. Es findet nun rund ums Mini-Fest viel Verwendung.
1997
Anlässlich der 40. Sitzung der DAMP Mitte Januar in Zürich werden langjährige Mitglieder verabschiedet: Theo Scherrer und Mario Tosin, auch Anna Zemp, die an den jährlichen Langmatt-Tagungen für das leibliche Wohl gesorgt hat. Nachfolger von Theo Scherrer als Präsident und Diözesanvertreter Basel wird Roland Häfliger. Neu hinzu kommen als Vertreter des Sakristanenverbandes Joe Willimann und Andreas Walpen. Letzterer zeichnet für die Kasse verantwortlich. Matthias Müller ist bereit, die Aufgabe des "Schreiberlings" wahrzunehmen. Im Mai beginnen Simon Peng als Churer Vertreter und Hanspeter Wasmer als ständiger Mitarbeiter. Am 8.Juni wird DAMP-Mitglied Michael Pfiffner in St.Margrethen zum Priester geweiht. Mitte September führt die DAMP in Zürich eine Präsidestagung durch. 25 Teilnehmer wurden erwartet, 50 konnten berücksichtigt werden. Markus Büchel sprach im Impulsreferat über den Stellenwert der Ministranten in der Liturgie. Weiter wurden in Rheineck und Zug Grundkurse durchgeführt. Da die Langmatt nach dem Umbau für die DAMP-Tagung nicht mehr in Frage kommt, trafen sich die Mitglieder nicht weit entfernt, im Antoniushaus Mattli, zur Klausurtagung. Das Thema lautete "MinistrantInnen-Pastoral 2000". Welches ist die Aufgabe der DAMP heute? Wie gehen wir mit dem verstärkten Interesse an der Ministrantenpastoral um? Die Gedanken, Diskussionen und Ideen, die an der Studientagung geäussert wurden, fixierte Matthias Müller in einem Arbeitspapier, das im November die Grundlage für die Weiterarbeit bildete. Der DAMP scheint besonders der Kontakt mit den Präsides sehr wichtig. Da die diesjährige Präsidestagung ein Erfolg ist und die Form (ein Tag, Impulsreferat zu Tagesthema, Ateliers) stimmt, soll künftig jährlich eine Präsidestagung stattfinden mit immer wechselnden Schwerpunktthemen.
1996
Das neue Werkbuch für Ministrantinnen und Ministranten, das Ende Februar ausgeliefert wird, trägt den Namen "Mini-Power". Lydia Ulrich aus Trimbach hatte am Zuger Kurs die zündende Idee, sie wird als Preis mit einem hauseigenen Kirchenjahrspiel beglückt. Damit Präsides und LeiterInnen mit dem neuen Werkbuch sinnvoll arbeiten können, erscheint eine vierseitige Dokumentation mit dem Titel "Ideen, Vorschläge, Tips zur Arbeit mit dem Minipower". Josef Wirth, Schlussredaktor der Broschüre, beendet an der ersten Sitzung in Luzern sein DAMP-Engagement, ist aber bereit, als freier Mitarbeiter weiter mitzumachen. Der neue Bundespräses der Jungwacht, Hans Niggeli-Meier, stösst zur DAMP. Als neuen ständigen Mitarbeiter kann die DAMP Daniel Fischler, Student am KIL, begrüssen. An der Langmatt verabschiedet die DAMP Heinz Angehrn, der seit Bestehen der Arbeitsgruppe mit dabei war, das Protokoll führt und nicht zuletzt 1984 mit seiner Idee den Kick gab, dass es heute überhaupt eine DAMP gibt. Sein Nachfolger ist Michael Pfiffner. Ebenfalls kündigen Theo Scherrer und Mario Tosin ihren Rücktritt auf Ende Jahr an. In der Langmatt kommen die Mitglieder der Arbeitsgruppe mit der Gemeindeleiterin Daisy Wenzinger ins Gespräch über den Einsatz von Minis bei Wortgottesdiensten mit/ohne Kommunionfeiern. Das Papier "Verstärkung der Ministrantenpastoral in deutschen Schweiz" von Weihbischof Martin Gächter beantwortet die DAMP dahingehend, dass ihr ein Vollamt eines Mini-Präses für die deutsche Schweiz materiell noch personell möglich scheint. Sie schlägt hingegen vor, die drei offiziellen Diözesanvertreter in der DAMP zu je 20% seitens der Diözesen freizustellen und zu bezahlen. Kurse finden in Rheineck und Zug (Grundkurse) und im Mattli Morschach (Aufbaukurs) statt.
1995
Jean-Pierre Baebi und Urs Casutt beenden ihre DAMP-Mitarbeit. Als Nachfolgerin von Sybille Hardegger nimmt Andrea von Burg, Theologiestudentin, als Diözesanvertreterin Basel Einsitz in der DAMP. Neben den Grundkursen von Rheineck (erstmals unter der Verantwortung der DAMP) und Zug gestalten Heinz Angehrn und Mario Tosin einen Vormittag am Neumesmerkurs. Das Jahr 1995 steht im Zeichen der Erarbeitung eines neuen Hilfsmittels. Auslöser ist die Januarsitzung in Zürich mit einer Aussprache mit Weihbischof Martin Gächter und dem Journalisten Thomas Binotto. Die DAMP fällt den Entscheid, selber und in Zusammenarbeit mit dem Freizytlade ein auf Schweizer Verhältnisse ausgerichtetes Hilfsmittel für die Einführung der neuen Ministranten zu produzieren. Ende Mai wird an der Sitzung ein Grobkonzept verabschiedet. Bis Ende Juli werden von Einzelnen die Texte geschaffen, so dass an der Langmatt-Tagung ein Roh-Entwurf vorliegt. Der Entwurf wird schliesslich in eine Vernehmlassung gegeben. Verschiedene Personen aus Mini-Pastoral und Pfarreiarbeit wurden gebeten, eine Rückmeldung abzugeben. Die Titelsuche bleibt noch erfolglos. Man beschliesst, am Zuger Kurs einen Wettbewerb zu lancieren.
1994
Sybille Hardegger beendet ihre DAMP-Mitarbeit, ebenso Sr. Luzia Grolimund, die in Burkina Faso eine neue Aufgabe übernimmt. Die DAMP führt dieses Jahr zwei Kurse durch, den Grundkurs in Zug sowie einen Aufbaukurs in Einsiedeln. Wegen Überalterung wird das Marienburger Team ab 1995 keine Kurse mehr durchführen. Die DAMP entscheidet, die Rheinecker Grundkurse ab 1995 in sein Kurskonzept zu integrieren. Damit dies personell verkraftbar ist, stellt Heinz Angehrn ein spezielles Kursteam zusammen, in dem besonders Leute aus dem Bistum St.Gallen mitwirken. In der Langmatt ist der Präses des Sakristanenverbandes, Pater Othmar Lustenberger zu Gast. In der Aussprache kommt die Zusammenarbeit mit dem Sakristanenverband anlässlich der Ausbildungskurse für die Sakristane zur Sprache. Die DAMP beabsichtigt, jeweils an den Sakristaneneinführungen dabei zu sein und einen Block zu gestalten sowie alle vier Jahre ein Kursangebot speziell für Sakristane anzubieten. Für die Kursarbeit der DAMP sieht man folgenden Vierjahres-Zyklus vor: jährlich ein Grundkurs in Rheineck und Zug; im Jahr I ein Aufbaukurs, im Jahr II ein Mesmerkurs, im Jahr III wieder ein Aufbaukurs und im Jahr IV eine Präsestagung. Die DAMP ist 10 Jahre alt. Anlässlich des Jubiläums reist ein Teil der Arbeitsgruppe nach der Langmatt-Tagung direkt ins Elsass nach Kaisersberg, um dort bei "choucroute garni", Riesling, Wandern (Schwitzen), T-Shirt-Kaufen, Grunewald und einem feinen Schluss-Essen im Maison des Têtes zu feiern.
1993
Die DAMP erhält Zuwachs. Für Br. Patrick Schaer nimmt Amanda Ehrler als Vertreterin der IKB Einsitz in der DAMP. Als ständige Mitarbeiter beginnen Helmut Schneider, Jean-Pierre Baebi und Matthias Müller. An der Studientagung in der Langmatt spricht Thomas Egloff über den Einsatz von Minis im Wortgottesdienst, speziell an Sonn- und Feiertagen. Neben dem Grundkurs, der wegen der Renovation des Zuger Pfarreiheims ausnahmsweise im SJBZ Einsiedeln stattfindet, führt die DAMP wieder eine Präsidestagung durch. Sie findet in Bad Schönbrunn statt. 21 Personen nehmen teil.
1992
Urs Casutt, Pfarrer in Beckenried, arbeitet neu in der DAMP mit. Die DAMP veröffentlicht in der SKZ einen Beitrag über die DAMP sowie die Frage der Bezahlung von Ministranten und Tips für Reisen. An der Langmatt-Tagung findet eine Aussprache mit dem neuen Leiter der IKB, Oswald Krienbühl, statt. Er berichtet über seine Pläne der Umgestaltung und der Dezentralisierung der IKB. Es werden zwei Kurse durchgeführt, der Aufbaukurs in Einsiedeln und der Grundkurs in Zug.
1991
Es ergeben sich wieder personelle Änderungen. Sr. Ruth Walker verabschiedet sich bereits wieder, für sie kommt neu als Vertreterin der Orden Sr. Luzia Grolimund, Schaffhausen. Auch Noldi Landtwing hat demissioniert. Heinz Angehrn muss seine Mitarbeit bei der DAMP wegen der Pfarrvakanz sistieren. Die DAMP führt vorläufig keine Präsidestagung durch. Auch die Erarbeitung von weiteren Hilfsmitteln, wie sie von Jugendbischof Martin Gächter angeregt wurde, liegt aus Kapazitätsgründen nicht drin. Die DAMP will ihre Kräfte auf die Kurse konzentrieren. Die für 1991 geplante Neuauflage eines Mini-Leiter-Lagers in Neuenburg muss aus personellen Gründen abgesagt werden. An der Langmatt-Tagung, an der zu Beginn auch die Kanzlerin des Bistums Basel, Sr. Annelis Kurmann, teilnahm, wurden Grundsatzfragen gestellt. Wie ist ein Engagement in der DAMP neben der meistens über hundertprozentigen Pfarreiarbeit überhaupt möglich ? Es ist mit den Bistümern zu diskutieren, inwiefern jemand für seine DAMP-Arbeit freigestellt werden kann, damit es nicht zu viel wird. Erfolg beim Kirchenjahrspiel: von den 1000 Spielen wurden schon 750 verkauft. Besonders die Deutschen scheinen an unserem Produkt Freude zu haben. Am Grundkurs in Zug nahmen 73 Jugendliche teil. Schon zwei Wochen vor Anmeldeschluss war der Kurs ausgebucht, 35 Anmeldungen konnten nicht berücksichtigt werden ! Die Blöcke des Grundkurses wurden überarbeitet und aktualisiert.
1990
In der Januarsitzung findet eine erstmalige Aussprache mit Jugendbischof Martin Gächter statt. In der Langmatt verabschiedet sich Hugo Gehring als Diözesanverteter von Chur. Der Bischofsrat der Diözese Basel hat Sybille Hardegger, Theologiestudentin, zur zweiten Basler Bistumsvertreterin ernannt. (Basel stellt den Präsidenten, deshalb eine zweite Diözesanvertreterin). Am 8./9. September findet der Aufbaukurs in Einsiedeln statt. Wieder besuchen die Jugendlichen am Samstagabend im Raum Einsiedeln ansässige Klostergemeinschaften.
1989
Da Sr. Alix im Mutterhaus Menzingen eine Aufgabe übernimmt, tritt sie von der Arbeit bei der DAMP zurück. Neu dabei ist als Vertreterin der Orden Sr. Ruth Walker, Lehrein und Exerzitienleiterin, Menzingen. Als neuer Bundespräses wirkt nun auch Josef Wirth in der DAMP mit. Da nun Noldi Landtwing Redaktor der Mini-Seiten im tut ist, ersetzt er Roland Häfliger als Vertreter der Zeitschrift. Roland Häfliger bleibt als freier Mitarbeiter und Schatzmeister erhalten und feiert im Juni seine Priesterweihe und Primiz. Höhepunkt des Jahres ist das einmalige Ministrantenleiterlager in Eischoll, konzipiert als erweiterter Grundkurs mit J&S-Lagersport. Über 20 Minis verbringen eine schöne Woche im Wallis. Das Leitungsteam Heinz Angehrn, Theo Scherrer, Roland Häfliger ist ergänzt durch ehemalige ML-Kurs-Absolventen, die im Lager als vorzügliche Gruppenleiter wirken. Unvergesslich bleibt die Nachtübung mit der Jagd auf dem Eischoller Friedhof. Ebenfalls im Jahr 1989 kommt unser Mini-Spiel zum Kirchenjahr auf den Markt. Der Grundkurs im November findet wieder in Zug statt.
1988
Für Beatrice Hitz muss Ersatz gesucht werden. Ebenfalls demissioniert Christoph Schönenberger als Jungwacht-Bundespräses. Für P.Karl Feusi nimmt neu Br. Patrick Schaer als Vertreter der IKB an den Sitzungen der DAMP teil. Die DAMP verschickt via Ordinariate einen Brief an die Kirchgemeinden, in dem sie die Ministrantenzeitschrift tut empfiehlt und den Pfarreien nahelegt, sie mit Abonnementen zu unterstützen. Die Konkurrenz aus Norden ist gross, kürzlich erreichte die DAMP eine Anfrage, ob die Mini-Post ein "Schweizerfenster" einrichten dürfe. Der erste Aufbaukurs findet Ende August im SJBZ Einsiedeln statt. 40 motivierte TeilnehmerInnen sind dabei. Wie man bei der Evaluation feststellt, befindet sich darunter ein "Potential von kirchlich möglichem Nachwuchs." An neuem Ort ging der Grundkurs über die Bühne. Die Lokalitäten in Zug befriedigten. Gearbeitet wurde zwar "unter Tag" im Pfarreiheim St. Johannes, geschlafen in der modernen und für nächtliche Versteckspiele und Razzien so dankbaren Jugendherberge. Folgendes Kurs-System scheint sich einzuspielen: jedes Jahr ein Grundkurs, alle zwei Jahre ein Aufbaukurs und ebenfalls alle zwei Jahre ein Kurs für Präsides. Im Blick auf die "Churer Ereignisse" hält die DAMP an ihrem schon längst gefallenen Grundsatzentscheid fest, den Ministrantendienst als einen Dienst von Buben und Mädchen zu sehen.
1987
Für den 87er Grundkurs sucht die DAMP Räumlichkeiten in Bern. Da man aber in der Bundeshauptstadt nicht fündig wird, weicht man an den Rhein aus. Hier scheint sich zudem ein gewisser Vikar von St. Josef für den Oberministrantenkurs und die DAMP zu interessieren. Er heisst Mario Tosin und stösst in der Langmatt zu uns. Ebenfalls neu ist Christoph Schönenberger, neuer Bundespräses der Jungwacht. Der DAMP ist es ein Anliegen, dass ihre Arbeit und jene des Bundespräses (tut/Mini-Kalender) nicht auf verschiedenen Geleisen läuft. So soll künftig auch der Bundespräses Jungwacht Mitglied der DAMP sein können. Ende August führt die DAMP im SJBZ Einsiedeln ihre Präsidestagung durch. Über 20 SeelsorgerInnen und Sakristane nehmen daran teil. Am 14./15. November findet der Grundkurs in Basel statt. Gearbeitet wird im Pfarreiheim Don Bosco, gegessen und geschlafen in der nahegelegenen Grosstadtjugi. Ein weniger gefreutes Erlebnis. Die DAMP ist immer noch auf der Suche nach einem geeigneten Kursort. Was das Spiel betrifft, hat Sr. Alix bereits zwei Vorschläge ausgearbeitet, ein Quartett mit den Mini-Grundbegriffen und ein Würfelspiel zum Kirchenjahr.
1986
Neu zur DAMP stossen Beatrice Hitz und Noldi Landtwing. Anlässlich ihrer Klausurtagung in der Langmatt plant die DAMP über die Grundkurse hinaus weiterführende Bildungsangebote. 1987 soll für die Teilnehmenden von Rheineck, Luzern und bald auch Zürich ein Aufbaukurs stattfinden. Ebenfalls für 1987 ist eine Präsidestagung geplant. Zudem arbeitet die DAMP an Ideen für ein Ministrantenspiel (Quartett, Memory, Leiterlispiel, Brettspiel). Finanziert würde es mit Hilfe der Kursüberschüsse. Am 8./9. November findet mit über 80 Teilnehmenden der grösste Kurs in der Geschichte der DAMP mitten in Zürich statt. Der Kurs wird zur Odyssee. Gearbeitet wird zuerst im Centrum 66, gegessen in den Räumlichkeiten von St. Josef und geschlafen in drei Gruppen an drei verschiedenen Orten. Immerhin ist - auch auf dem Weg zur Jugi Wollishofen - niemand verloren gegangen. Der Schlussgottesdienst wollte nicht enden, die Jugendlichen prüften ihre Uhren und P. Karl Feusi erteilte einen fliegenden, bis zum Hauptbahnhof reichenden Segen.
1985
Da Roland Häfliger nun verantwortlich ist für die Mini-Seiten im tut, wird er an Stelle von Hans Leu Mitglied in der DAMP. Sr. Alix Schildknecht, Pastoralassistentin in Goldau, arbeitet als zweite Kraft des Bistums Chur mit. Der Vorschlag der DAMP, die grossen Bistümer Basel und Chur sollen zwei Vertretungen haben, lehnt die DOK ab. Die Arbeitsgruppe ist aber frei, weitere Mitglieder zu kooptieren. Weiter wird Pfarrer Theo Scherrer zum Präsidenten der DAMP bestimmt. Heinz Angehrn übernimmt das Sekretariat. Für die Erarbeitung eines Ministrantenleiterkurses braucht die DAMP Zeit. Deshalb trifft sie sich zu einer „Studientagung“ am 11./12.August im Haus Langmatt am Vierwaldstättersee. Anna Zemp, Pfarrhaushälterin in Weinfelden, sorgt für das leibliche Wohl. Mit dabei ist auch Senta, der „DAMP-Hund“. Am 16./17.November geht im SSR-Hotel Karliquai in Luzern der erstmals von der DAMP vorbereitete und geleitete Oberministrantenkurs mit 74 Teilnehmern über die Bühne.
1984
Am 4. Juli 1984 befasste sich die DOK an ihrer Sitzung mit der Ministrantenpastoral in der deutschsprachigen Schweiz und traf eine Entscheidung. Schon länger bestand die Grundsatzfrage, wo die Ministrantenpastoral in Zukunft anzusiedeln sei, beim Liturgischen Institut, den Jugendverbänden oder bei einer neu zu schaffenden „Bewegung“. Von den verschiedenen Varianten hat die DOK prinzipiell die von Vikar Heinz Angehrn als „Modell II“ vorgeschlagene Arbeitsgruppe übernommen. Sie soll sich aus Vertretern der Bistümer und der Ministrantenpastoral nahe stehenden Institutionen und Arbeitsstellen zusammensetzen. Die von den Ordinariaten angefragten und bestimmten Mitglieder trafen sich am Freitag, 16. November im Centrum 66 in Zürich zur konstituierenden Sitzung. Leider hat bei der Einladung nicht alles geklappt. So wurden das LI, die IKB und der Bundespräses Jungwacht nicht eingeladen. Nur mit Telefonen der letzten Stunden konnten Thomas Egloff vom LI und Roland Häfliger als Vertretung von Hans Leu noch zur Sitzung kommen. Die Arbeitsgruppe setzt sich nun wie folgt zusammen: Theo Scherrer (Basel), Hugo Gehring (Chur), Heinz Angehrn (St.Gallen), Hermann Kolly (Deutschfreiburg), Edmund Lehner (Oberwallis), Hans Leu (Mini-Seiten tut), Thomas Egloff (LI) und P. Karl Feusi (IKB). Die Vertretung des Mini-Kalenders ist noch offen. Anstelle Arbeitsunterlagen für die Mini-Pastoral zu schaffen, schien es den Anwesenden der ersten Sitzung wichtiger, als Ergänzung zum Rheinecker Oberministrantenkurs an einem zentralen Ort einen Ministrantenleiterkurs anzubieten. Die Arbeitsgruppe möchte gerade im Blick auf die Minstrantinnen und deren immer noch angefochtenes Selbstverständnis eine Mini-Präses-Frau in ihren Kreis aufnehmen. Die Arbeitsgruppe definiert sich schliesslich als „ansprechbare Stelle für regionale/überregionale/interdiözesane und internationale Interessenten, Gruppen und Arbeitsstellen in Sachen Mini-Arbeit.“
